Feste Zinsen für festes Geld

Mehr Zinsen für Ihr Festgeld – so haben Sie Erfolg

Das ist für Sie wichtig

  • Vernünftiger Anlagebetrag: Erst ab einer Summe von mindestens 20.000 Euro erhalten Sie nennenswerte Festgeldzinsen.
  • Jährliche Zinssteuer: Sie erhöhen Ihre Zinsen, wenn Sie Angebote finden, in denen Ihre Festgeldzinsen jährlich gutgeschrieben werden.
  • Je länger desto besser: Bei höherer Laufzeit erhalten Sie mehr Zinsen für Ihr Festgeld.

Ein Festgeldkonto hat Ertragspotenzial und bietet besondere Sicherheit. In wenigen Schritten erhalten Sie noch mehr Rendite. Maximal 2,2 Prozent Festgeldzinsen können Sie bei einer mittelfristigen Laufzeit erreichen, schrieb die Stiftung Warentest im November 2014. Hier erfahren Sie, wie Sie diesem Topzins nahe kommen und mit kleinen Entscheidungen noch mehr Zinsen für Ihr Festgeld erreichen.

Zinsen für das Festgeld – hoch und planbar

Wenn Sie bei einer Bank ein Festgeldkonto eröffnen, geben Sie für eine bestimmte Zeit Ihr Geld aus der Hand. Meist handelt es sich um einen Zeitraum von mehreren Jahren. Anders als bei Sparbüchern können Sie aber nicht auf Ihr Konto zugreifen. Sie stellen nur Geld zur Verfügung, auf das Sie in den nächsten zwei oder drei Jahren nicht zugreifen müssen. Dafür genießen Sie zwei besondere Vorteile gegenüber anderen Spareinlagen:

  • durchschnittlich höhere Zinsen
  • bessere Planbarkeit

Ihr Einsatz ist mit generell höheren Zinssätzen verbunden. Sie erhalten im Durchschnitt vergleichsweise mehr Zinsen für Ihr Festgeld als bei Sparbüchern. Zudem verspricht Ihnen Ihr Vertragspartner feste Zinssätze. Das heißt, die Festgeldzinsen sind während der Laufzeit genau bestimmt und nicht von den täglichen Schwankungen des Finanzmarktes betroffen. Sie verfolgen ohne Aufregung, wann und in welcher Höhe Festgeldzinsen gutgeschrieben werden und planen Ihre Rendite genau. Aber beachten Sie: Am Ende der Laufzeit ist der Zinssatz wieder veränderbar und wird dem aktuellen Zins des Tages angepasst.

„Egal was passiert – Ihre Zinsen sind fest für die vereinbarte Laufzeit.“

Zinsen für das Festgeld – mit einem vernünftigen Betrag, ohne Gebühren

Beim Festgeld ist vieles möglich, aber auch vieles unsinnig. Achten Sie in jedem Fall auf den Anlagebetrag und die Gebührenfreiheit. Laut Stiftung Warentest sind Angebote von Festgeldkonten erst rational, wenn der Einlagebetrag mindestens 20.000 Euro umfasst und keine Zusatzgebühren anfallen. Viele Finanzdienstleister werben damit, dass Sie schon mit einem verhältnismäßig kleinen Betrag, beispielsweise 1.000 Euro, von Festgeldzinsen profitieren. Das ist aber recht unseriös – nicht nur, weil der versprochene Maximalzinssatz meist zustande kommen, wenn ein oder mehrere Jahre der Laufzeit vergangen sind, sondern auch, weil die einladenden Angebote oft Kosten enthalten, die Ihre Zinsen komplett vereinnahmen und meistens deutlich übersteigen. Es kann so durchaus passieren, dass Sie bei Festgeldangeboten im Endeffekt für die Sicherheit Ihres Geldes bezahlen, anstatt dass Ihr Verzicht vergütet wird.

Beispielsweise Sie legen bei einer Bank 2000 Euro für 2 Jahre bei 0,5% p.a. an, und zahlen eine Kontoführungsgebühr von 10 Euro pro Jahr. Viel haben Sie davon nicht: Mit Zins und Zinseszins erhalten Sie in der gesamten Laufzeit gerade nur 20,05 Euro, gleichzeitig haben Sie aber eigentlich Zusatzkosten von 20 Euro. Ihnen bleiben 5 Cent.

„Kontogebühren müssen nicht sein. Sie leisten schon viel mit Ihrem Verzicht.“

Festgeldzinsen – höher durch jährliche Zinsgutschrift

25 Prozent Steuer AbgabeWenn Sie Ihre Festgeldzinsen aufbessern wollen, dann machen Sie sich kurz mit der Abgeltungssteuer vertraut. Sie ist ein wichtiger Aspekt, bei dem Sie vielleicht am meisten optimieren, ohne dafür viel tun zu müssen. Es geht dabei um rund ein Viertel Ihrer Zinsen – um exakt zu sein, um 26,375 Prozent, egal wie groß Ihr Anlagebetrag ist. 25 Prozent davon sind pauschaler Steuersatz, 1,375 Prozent Solidaritätszuschlag. Mit einer einzigen Entscheidung können Sie einen Großteil der Besteuerung einsparen und bleiben dabei im gesetzlichen Rahmen: Entscheiden Sie sich bei den Konditionen Ihres Festgeldvertrages für die jährliche Zinsgutschrift!

„Lassen Sie sich Ihre Zinsen jährlich auszahlen. Damit profitieren Sie mehr von Freibeträgen.“

Sie erhalten faktisch mehr Zinsen für Ihr Festgeld, wenn Sie sich für die jährliche Zinsauszahlung entscheiden. Der Grund dafür ist einfach: Der deutsche Staat gewährt Ihnen jährlich einen Freistellungsbetrag von 801 Euro. Bis zu diesem Betrag sind Ihre Festgeldzinsen also steuerfrei und diesen Bonus erhalten Sie pro Jahr. Wenn Sie Ihre Zinsen demnach jährlich gutschreiben lassen, greift der Freistellungsbetrag von 801 Euro mehrmals, bei einer Zinsgutschrift am Laufzeitende dagegen nur einmal. Es verhält sich von daher so: Entweder Sie zahlen einmal Steuer auf einen großen Betrag oder Sie zahlen mehrmals jährlich Steuer auf kleinere Beträge, die jedes Mal erneut mit einem Freibetrag verrechnet werden. Der Vorteil ist klar: Sie entscheiden sich für letzteres, um mehrere Freibeträge über den Verlauf der Gesamtzeit zu nutzen. Folgendes Rechenbeispiel macht diesen Sachverhalt klar:

Jährliche Zinszahlung

Jahr Betrag Zinsen Freibetrag Steuern Zinsgewinn
1 35.000 € (3%) 1.050 € 801 € 65,67 € 984,33 €
2 35.000 € (3%) 1.050 € 801 € 65,67 € 984,33 €
Gesamt 2.100 € 1.602 € 131,34 € 1968,66 €

Zinszahlung zum Laufzeitende

Jahr Betrag Zinsen Freibetrag Steuern Zinsgewinn
1 35.000 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
2 35.000 € (3%*2)2.100 € 801 € 342,61 € 1757,39 €
Gesamt 2.100 € 801 € 342,61 1757,39 €

Höhere Laufzeit , höhere Festgeldzinsen

Neben dem Anlagebetrag und den staatlichen Freibeträgen kommt insbesondere die Laufzeit zum Tragen: Sie steigern Ihren Zinssatz, je länger die Laufzeit Ihres Festgeldes ist. Den Kreditinstituten ist es Geld wert, wenn Sie für eine lange Zeit fest auf Ihr Vermögen verzichten, denn dadurch lässt sich auf längere Sicht mit dem Betrag planen. Treffen Sie daher eine wohlüberlegte Entscheidung, wie lange Sie Ihr Geld ohne Bedenken verbindlich zur Seite legen können. Bei einer längerfristigen Anlage von 5 Jahren ist es möglich, dass der Satz für Ihre Festgeldzinsen auf 4 Prozent pro Jahr ausfällt.

„Wählen Sie eine längere Frist nur, wenn Sie keine Bedenken haben.“

Im Zweifelsfall: Sicherheit statt bester Zinssatz

Wenn Sie einen Zinsvergleich für Festgeld machen, werden Sie öfters besonders hohen Zinsraten begegnen. Ein hoher Zinssatz ist attraktiv, aber meistens werden hohe Zinssätze von Kreditinstituten ausgeschrieben, die mit großer Wahrscheinlichkeit nicht in der Lage sind, Ihre Anlage voll zurückzuzahlen. Lassen Sie sich von den Zahlen nicht blenden. Wenn Sie nicht genau einschätzen können, wie zahlungsfähig die jeweilige Bank wirklich ist, dann entscheiden Sie sich für die Sicherheit und nicht für die bessere Rendite. In jedem Fall sollten Sie sich den aktuellen Zinssatz schriftlich bestätigen lassen. Dieser kann sich nach Vertragsabschluss nicht mehr verändern.

Die besten Zinsen für Ihr Festgeld – Schnell und einfach im Internet

Sie wissen das Wesentliche, machen Sie nun den Zinsvergleich für Festgeld-Angebote. Es stehen Ihnen zahlreiche Vergleichsportale online zur Verfügung. Dort vergleichen Sie mehrere Dutzend deutsche und internationale Finanzdienstleister in wenigen Minuten. Achten Sie beim Vergleich im Netz stets auf die Qualität der jeweiligen Internetseiten und wählen Sie ein Portal, dem Sie vertrauen. Wie gut ein Vergleichsangebot im Netz ist, prüfen Sie insbesondere anhand drei Kriterien:

  • Übersichtlichkeit: Kommt man mit einem Klick zu den Details?
  • Seriosität: Gibt es Dienstleister, die fast immer auf den ersten Plätzen stehen?
  • Benutzerfreundlichkeit: Können Sie unkompliziert Informationen eingeben?